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HERMINE:

Bei den Arbeiten an unserem Haus fanden wir beim Dachausbau zwischen den Bodendielen und den Balken zum Untergeschoss ein paar sehr schlecht erhaltene Tuschezeichnungen aus dem Jahr 1850..

Darunter befand sich eine Zeichnung von HERMINE.

Wir vermuten, dass es sich hierbei um die Muse eines Künstlers handeln könnte.

Die Zeichnung zu einem Restaurator zu bringen war so gut wie nicht möglich, weder zeitlich noch finanziell und vom Transport ganz zu schweigen.

Ein guter Freund, ein Zeichner, hat HERMINE für uns wieder zum Leben erweckt.

Seit dem hört man im Gebälk auch schon mal ein leisees "Miau"

Danke!

 

An Hermine
Spürt auch ihr am Fuß das  Streichen?
         Fühlt ihr auch den sanften  Hauch?
         Da, ein Huschen auf der  Treppe,
         und jetzt hier – seht ihr es  auch?
Seid nicht bange, liebe  Leute,
         denn ein guter Geist gibt  acht,
         dass es freud- und geist-voll  bleibe
         hier im Haus bei Tag und  Nacht.
Dieser Hausgeist heißt  Hermine,
         eine Katzen-Majestät,
         jederzeit ist sie im Bilde,
         wie ihr auf dem Bilde seht.
Sie beschützt des KUNSTwerks  Gäste,
         die Besitzer und das Haus,
         sorgt für geist-reiche  Gedanken
         und ein reges Ein und Aus.
„Einen Toast auf dich,  Hermine,
         du bist dieses Heimes Zier,
         mögen wir be-geistert bleiben
         oder werden, nicht nur hier“
Prost. 
(Rosi Höfer)
zur Eröffnung der Ausstellung 
"Eure Majestät - die KaTzE"